
Allgemeine Piercing-Informationen
Lesezeit: 6 bis 7 Minuten. Leichte Aufwärmübung.
Wortanzahl: 1180
Zu lang; nicht gelesen: Kein Piercing ist wie das andere. Während man bei einigen kaum mehr als ein kurzes Pieksen merkt, brauchen andere etwas mehr Geduld oder sind spürbar schmerzhafter. Wie stark es sich anfühlt, hängt unter anderem von deiner Schmerztoleranz, deiner Stimmung und der beliebigen Platzierung ab. Hier bekommst du einen Überblick darüber, was die meisten üblicherweise empfinden – damit du weißt, was dich erwartet.
Wie schmerzhaft ein Piercing ist, hängt von deiner Schmerztoleranz, deiner Stimmung und der Platzierung ab. Deshalb empfinden Menschen den Schmerz sehr unterschiedlich.
Kennst du diesen Moment, bevor du dir ein Piercing stechen lässt, wenn du dich selbst aufbaust, diese kleine Einatmen-Ausatmen-Übung machst und dein Gehirn davon überzeugst, dass der Stich nicht wehtun wird? Ja. Das kennen wir alle.
Manche Piercings sind kaum schmerzhaft. Bei anderen wird einem plötzlich bewusst, dass der Körper aus unzähligen Nerven besteht. Und die Heilungsphase? An manchen Stellen verläuft sie wie eine schnelle Liebesgeschichte, an anderen wie eine Fernbeziehung voller Geduld und Kochsalzlösung.
Bevor es weitergeht, solltest du wissen: Bodymod ist kein Piercingstudio. Wir piercen nicht, geben keine medizinischen Ratschläge und führen keine Behandlungen durch. Unser Fokus liegt auf dem Verkauf von Piercingschmuck. Ein Teil unseres schlichten Titanschmucks ist für neue Piercings geeignet, während der restliche Schmuck für bereits verheilte Piercings und zur individuellen Gestaltung gedacht ist.
Alles hier basiert auf Forschungen, Erfahrungen der Community und dem allgemeinen Konsens der Piercer. Schmerz ist etwas Persönliches. Dein Körper, deine Toleranz, deine Stimmung und deine Anatomie beeinflussen, wie du etwas empfindest.
Kommen wir nun zu den Piercings, die fast schmerzfrei sind, und zu denen, bei denen man sich vielleicht kurz zusammenreißen muss.
Die meisten Menschen nehmen diese Piercings als kaum schmerzhaft wahr und sind oft überrascht, wie schnell es vorbei ist.


Wenn es so etwas wie ein Einsteiger-Set für Piercings gäbe, stünde das Ohrläppchen ganz oben auf der Liste. Das Gewebe ist weich, es verlaufen nur wenige Nerven, und meist spürt man nur ein kurzes Zwicken mit etwas Wärme, das schnell wieder abklingt.
Knorpel ist ein anderes Paar Schuhe, da er fester und empfindlicher ist und auf der Schmerzskala höher liegt, aber ein klassisches gilt nach wie vor als eines der einfachsten und vorhersehbarsten Piercings, die man über sich ergehen lassen kann.


überraschen viele Menschen. Sie wirken oft schmerzhafter, als sie tatsächlich sind. Auch wenn der Anblick intensiv sein kann, ist das Stechen meist unkompliziert, schneller vorbei als erwartet und weniger schlimm, als es aussieht. Die meisten beschreiben den ersten Moment eher als Druck oder kräftiges Zwicken statt als stechenden Schmerz. Da die Heilung etwas Zeit in Anspruch nimmt, stehen hier vor allem Geduld und sorgfältige Nachsorge im Vordergrund – nicht der eigentliche Piercing-Moment.


klingen schlimmer, als sie sind. Das Piercing ist in der Regel in Sekunden erledigt und der Schmerz hält nur kurz an. Was man eher bemerkt, ist die Schwellung danach. Zum Glück heilt die Zunge schnell – ein paar Tage ungewohntes Essen, und das Thema ist erledigt.


gelten als mäßig schmerzhaft, bleiben jedoch gut auszuhalten. Wie intensiv es sich anfühlt, hängt von der genauen Platzierung ab, da manche Bereiche empfindlicher sind als andere. Meist wird nur ein kurzer Stich wahrgenommen, der schnell abklingt. Anschließend ist vor allem beim Waschen des Gesichts Vorsicht geboten.
Hier kommen die Piercings, die man deutlich spürt – und die sich hervorragend für eine kleine Heldengeschichte eignen.


Genitalpiercings zählen meist zu den schmerzintensiveren Varianten, da diese Körperbereiche besonders nervenreich sind. Der eigentliche Stich wird jedoch häufig als sehr kräftig, aber extrem kurz beschrieben. Solche Piercings sollten ausschließlich von Fachpersonen gestochen werden, die speziell für intime Bereiche geschult sind. Erfahrung und Technik spielen hier eine besonders große Rolle.


Brustwarzen gehören zu den sensibelsten Körperstellen, weshalb das Stechen für manche recht intensiv sein kann. Der Moment selbst ist ein klarer Stich, danach zeigt sich vor allem eine gewisse Empfindlichkeit während der Heilung. Mit etwas Geduld wird diese jedoch weniger – und nicht selten wird das später zum absoluten Lieblingsstück.


liegen auf der Schmerzskala möglicherweise höher, da dieser Bereich empfindlicher ist, als man denkt. Das genaue Gefühl hängt stark davon ab, wo die Nadel gestochen wird.
Das Stechen eines Nasenpiercings erfolgt zügig, wird jedoch aufgrund der empfindlichen Nerven und des sensiblen Gewebes oft als schmerzhaft empfunden.


Da unter die Haut gesetzt werden, fühlt sich der Vorgang für viele eher seltsam als wirklich schmerzhaft an. Meist wird von starkem Druck mit einem kurzen Stechen berichtet, gelegentlich auch von einem leichten Knacken. Entscheidend ist die Stelle – weiche Bereiche sind angenehmer, feste oder knochige Zonen merkt man deutlich mehr.
Wäre jemand bei einer Tasse Kaffee ehrlich zu dir, würden sie es so beschreiben.
Bei den meisten Piercings ist es nur ein kurzer Pieks. Der Körper reagiert kurz, fährt aber sofort wieder herunter. Das einsetzende Adrenalin sorgt dafür, dass viele erstaunt sind, wie schnell sich alles erledigt anfühlt.
Das Nachgefühl hält meist etwas länger an. Mögliche Begleiterscheinungen sind leichte Schmerzen, eine erhöhte Empfindlichkeit bei Berührung, geringe Schwellungen oder kleine Alltagssituationen, in denen Kleidung am neuen Schmuck hängen bleibt. All das gehört zum Heilungsprozess dazu.
Je nach Stelle fühlt sich ein Piercing ganz unterschiedlich an: Bewegliche Bereiche wie Zunge oder Lippen reagieren anders als Zonen mit dickerem Gewebe wie der Nabel – und wiederum anders als besonders nervenreiche Stellen wie Brustwarzen oder Genitalien. Das Stechen selbst ist jedoch meist innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen.
Wie dein Piercing verläuft, hängt stark davon ab, wer es sticht. Ein gut ausgebildeter Piercer kennt sich mit Anatomie und Hygiene aus und weiß, wie man den Vorgang entspannt und sicher gestaltet.
Da Bodymod kein Piercingstudio ist, können wir dich bei deinem Eingriff nicht begleiten. Was wir dir jedoch sagen können, ist, dass die Wahl eines erfahrenen Piercers einen großen Unterschied macht. Deine Schmerztoleranz, deine Gesundheit und wie genau du die befolgst, beeinflussen den Heilungsprozess.
Wenn dir etwas ungewöhnlich vorkommt, wende dich an deinen Piercer oder einen Arzt.
Die meisten Piercings sind in wenigen Sekunden vorbei. Manche sind schmerzhafter, andere kaum spürbar. Sobald man jedoch weiß, was einen erwartet – welcher Moment sticht, was danach normal ist – verschwindet die Angst und macht Platz für Vorfreude.
Und egal, ob du dich für etwas Schlichtes oder etwas Auffälliges entscheidest, der wahre Spaß beginnt, wenn die Wunde verheilt ist und du Schmuck tragen kannst, der zu dir passt.
Sobald du bereit bist, bietet Bodymod eine große Auswahl – von schlichten bis zu ausdrucksstarken . Das Piercing selbst ist schnell vorbei, doch der Schmuck begleitet dich jeden Tag.

Veröffentlicht in: